Kaufe auf Etsy ein

Verkäuferporträt: WerkStaat

Jan 19, 2017

von lenastross

Etsy.com handmade and vintage goods

Hallo! Ich bin Stavroula – Töpferin aus Leidenschaft. Schon kurz nachdem ich Ton für mich entdeckt hatte wurde klar, dass ich so viel Zeit wie möglich damit verbringen wollte, mehr über dieses aufregende Material herauszufinden. Deswegen habe ich meinen alten Job als Umweltwissenschaftlerin gekündigt um Töpferin zu werden. Heute betreibe ich mit viel Leidenschaft meinen Etsy-Shop WerkStaat.

Ich verkaufe auf Etsy schon genauso lange wie ich Keramik-Produkte herstelle. Zu Beginn war es nicht viel mehr als eine Sammlung aus Schnecken und Kieselsteinen aus Steinzeug mit extrem starken Magneten. Das war Anfang 2012.

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Die Qualität und die Produkte auf Etsy haben mich sofort überzeugt. Viele meiner Freunde hatten schon längst ein Etsy-Shop und haben immer mit großer Begeisterung über ihre internationalen Verkäufe erzählt. Da ich selber einen ausgefallen Geschmack habe, dachte ich sofort, dass Etsy vielleicht der richtige Ort für den eigenen Start wäre. Etsy hat mich in diesem Sinne für sich gewonnen. Ich habe selber großartige Artikel auf Etsy entdeckt und mittlerweile durch WerkStaat viele zufriedene Kunden für mich gewonnen.

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Ich lasse mich von meinen Gefühlen, Erinnerungen, Vorlieben und meiner Neugier treiben. Ich gehöre tatsächlich zu der Generation die mit Filmen wie Star Wars, Star Treck und unendlichen Stunden Legospielen großgezogen wurde. Davon habe ich meine Vorliebe für das Futuristische und die klaren Linien entwickelt. Außerdem komme ich aus einer griechischen Lehrerfamilie, der die Kultur meines Landes und das wohlerzogene bürgerliche Benehmen sehr wichtig waren. Davon habe ich ganz bestimmt meine Begeisterung für das Forschen und Wissen und das Gefühl fürs Schicke. Die Kunst hat im Alltag meiner Jugend eine große Rolle gespielt. Meine Mutter war vormittags als Lehrerin tätig und in jeder freien Minute eine leidenschaftliche Malerin, Schneiderin und Puppenmacherin. Gleichzeitig bin ich unverschämt neugierig. Ich „schnuppere“ vor allem in Werkstätten, Museen, Stätten und alten Häusern herum. Und nicht zuletzt bin ich Griechin. Es gibt so viele ausgetrocknete Mondlandschaften in diesem Land – all dies findet sich in meiner minimalistisch-futuristischen Keramik in WerkStaat wieder.

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Ich lebe derzeit in Heidelberg. Seit August 2016 habe ich in der Altstadt mein offenes Atelier mit Showroom, wo ich meine Keramik und weitere meiner Objekte verkaufe. Dort präsentiere ich auch abwechselnd kleine unabhängige Designer und Keramiker. Meine Keramik verkaufe ich aber auch auf anderen Wegen. Mit den Jahren haben sich einige tolle Zusammenarbeiten mit Geschäften in Deutschland und Griechenland entwickelt. Ab und zu bin ich übrigens zudem auf Märkten unterwegs und natürlich verkaufe ich auch durch Etsy.

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Ich habe zwei Arbeitsplätze in Heidelberg. Eine Gießerei, wo ich meine eingefärbten Porzellanobjekte anfertige und mein Atelier in der Altstadt wo ich mich mit der Planung und den neuen Ideen auseinander setze. Da entstehen auch alle aufgebauten Stücke und Schmuckserien.

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Wenn ich nicht arbeite töpfere ich sehr gerne! Ich experimentiere und denke nach, fotografiere, gestalte und plane Neuigkeiten im Laden, koche für meine Familie, baue ein großes Kartonhaus mit meiner Tochter und gehe Gassi mit Caramel. Und wenn es meinem Mann zu viel wird, dann mache ich eine Weile lang was er will. Und dann fange ich ohne schlechtes Gewissen wieder an zu arbeiten. Bis jetzt funktioniert es ganz gut.

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Seitdem ich bei Etsy arbeite habe ich die Kontinuität der Dinge gespürt. Bevor ich mich mit Keramik befasst habe, war ich eine typische Businessfrau. Aufträge hier, Meetings da. Ich bin quer durch Griechenland und Europa gereist. Ich will nicht meckern, ich habe meine Arbeit geliebt. Und als Umweltwissenschaftlerin immer mein Bestes gegeben. Aber ich dachte über mich und mein Leben nach. „Es muss doch noch mehr aus diesem Leben zu machen sein.“ Und jetzt kann ich mir wieder vorstellen, alt zu werden und weiterhin zu töpfern und wer weiß, vielleicht auch irgendwann jungen Leuten Wissen vermitteln.

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Etwas ganz Besonderes, etwas „Handgemachtes“ zu vermitteln, ist die Individualität des Vorstellungsvermögens. Es gibt mir das Gefühl frei und lebendig zu sein. Es bedeutet hohe Lebensqualität, da man seinen Alltag etwas freier gestalten kann. Außerdem kann man durch Handgemachtes niemand anderen für seine Erfolge oder Misserfolge verantwortlich machen. Durch enttäuschende Ergebnisse spürt man Momente voller Verzweiflung. So entstehen bei mir große Gefühlsschwankungen. Und das alles spiegelt sich wiederum in der eigenen Arbeit wider.

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Das Leben war bis jetzt voller Überraschungen für mich! In der Zukunft bin ich vielleicht an einem Ort wo ich alles miteinander verbinden kann. Familie, Freunde und einen Laden mit der ganzen Produktion dahinter… einen Werk-Staat eben!

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Mein Wohnort Heidelberg ist eine Traumstadt! Ich bin 22 Mal umgezogen, aber nirgends habe ich mich bis jetzt so wohl gefühlt. Ich kann mit dem Fahrrad durch Felder und wunderschöne Altbaugebiete fahren, bis zum Kern der Altstadt wo sich das Atelier befindet. Durch die Touristen und Studenten ist es eine sehr bunte und offene Stadt. Und der Blick zum Necker und dem Philosophenweg ist in jeder Jahreszeit ein Highlight.

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