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So geht’s: Back‘ dir ein essbares Terrarium

Apr 20, 2020

von Heather Baird

Etsy.com handmade and vintage goods

Zugegeben: All die konzentrierte Arbeit an unseren Sticksets und das gründliche Ausmisten unserer Pyjama-Schubladen hat uns ganz schön Appetit gemacht – und deshalb eine gründliche Suche nach unseren Lieblings-Anleitungen für kreative Leckereien im Archiv inspiriert.  Einer unserer absoluten Favoriten? Dieses essbare Terrarium von Heather Baird von SprinkleBakes:

Mit Terrarien  kannst du dein Zuhause erstaunlich einfach und bezaubernd zart ergrünen lassen.  Kombiniere dafür einfach einige deiner Lieblingspflanzen mit Schichten aus Holzkohle und Gestein (ein paar niedliche Miniatur-Dekoelemente nicht vergessen!), um dein eigenes kleines Fensterbank-Paradies zu kreieren. 

Okay, und wie kann man da noch eins drauf setzen?  Mit einer Version aus Schokolade und Süßigkeiten, natürlich! Ganz wie beim Original startet dieses essbare Terrarium mit einer Schicht aus zuckerglasierten Schokosteinen und leckeren Kakaonibs (ein erstaunlich realistischer Holzkohleersatz).  Darüber gebröselte Mini-Schokocupcakes machen sich prima als Muttererde, während Sukkulenten aus süßer „Knetmasse“ dem Ganzen den letzten Schliff verleihen.

Essbare Terrarien

Zutaten für die Schokocupcakes

ergibt 8 Mini-Cupcakes

  • 3 Esslöffel Mehl
  • 2 Esslöffel Kristallzucker
  • 1 Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver
  • 1/4 Teelöffel Backnatron
  • 1/8 Teelöffel Salz
  • 3 Esslöffel Buttermilch (oder Vollmilch)
  • 1 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
  • Mini-Cupcake-Blech und 8 Papierförmchen

Zutaten für die süße „Knetmasse“:

Wer mag, kann statt dieser Masse auch einfach fertigen Fondant oder Marizpanrohmasse verwenden. 

Zutaten für das Terrarium:

  • 1-Liter-Glasgefäß mit dicht schließendem Deckel 
  • 160 ml zuckerglasierte Schokosteinchen
  • 160 ml Kakaonibs  
  • Miniatur Terrariumdeko aus Plastik (optional
Photo of edible terrarium supplies

Schritt 1: Mini-Schokocupcakes backen. 

Ofen auf 180°C vorheizen und das Mini-Cupcake-Blech mit den 8 Papierförmchen auslegen.

Cupcake ingredients in a bowl

In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Zucker, Kakao, Backnatron und Salt verquirlen.  Milch und Öl zugeben und nur grob einrühren. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Cupcake batter in mini tins

Cupcakes 9 bis 12 Minuten fertigbacken, bzw. bis sich ein Zahnstocher oder Metallstäbchen nach dem Einstechen sauber herausziehen lässt.  Cupcakes komplett auskühlen lassen. 

Schritt 2: Süße „Knetmasse“ herstellen. 

Die Candymelts in eine mikrowellensichere Schüssel geben.  Auf voller Mikrowellenstärke in 30-Sekunden-Schritten erwärmen, bis die kleinen Chips geschmolzen sind und glattgerührt werden können (voraussichtlich nach etwa 90 Sekunden).  Maissirup hinzufügen und gründlich unterrühren.

Candy discs in a microwave-safe bowl
Melted candy discs and corn syrup

Masse auf Backpapier gießen.  Mit einem weiteren Backpapier bedecken und auf eine Dicke von etwa 6mm gleichmäßig ausrollen.  An der Luft aushärten lassen oder kurz in den Kühlschrank legen, um das Aushärten zu beschleunigen.  

Die so entstandene Masse ist erst einmal hart, wird aber durch Kneten wieder langsam weich und formbar.  Starte zunächst mit einem Viertel der Masse und arbeite so nach und nach die ganze Masse durch, bis sie sich gut kneten lässt.  Das Ergebnis in einem Ziploc-Beutel aufbewahren. Dabei so viel Luft herausdrücken wie möglich.

Rolled out candy clay

Schritt 3: Sukkulenten formen. Für charakteristische Sempervivum-Sukkulenten die essbare Knetmasse zwischen zwei Lagen Backpapier auf etwa 6mm Dicke gleichmäßig ausrollen.  Mit einem geriffelten Teigroller oder einer geriffelten Ausstechform ein 15cm großes Stück der Masse abteilen.  Dieses Stück mit einem geraden Messer etwa 1,2cm unterhalb der geriffelten Linie abschneiden.

Rolled out candy clay and fluted pastry cutter

Den so entstandenen Streifen wie einen Pfannkuchen einrollen.  Falls sich die Masse nicht leicht einrollen lässt, einfach ein Ende davon um einen Zahnstocher wickeln und diesen als Startpunkt nehmen.  Zwei der 15cm-Streifen können zusammen zu einer großen Sukkulente gerollt werden; für kleinere Exemplare reicht ein einziger Streifen. Jetzt das untere Ende der süßen Sukkulenten sanft zusammendrücken, damit sich die oberen Zickzackkanten leicht öffnen.

Clay candy succulents in progress

Wer mag, bestäubt das Ergebnis noch mit etwas lilafarbenem Zuckerstaub.

Assembled succulents and purple color dust
Assembled succulents dusted with purple color dust

Für fingerartige Seneccio-Sukkulenten die Knetmasse auf etwa 1,2cm Dicke ausrollen.  Ein etwa 15cm x 5cm großes Stück ausschneiden. Dieses Stück mit einem geraden Messer in „Finger“ schneiden.

Green Fingers in progress

Das Ergebnis, wie zuvor, wie einen Pfannkuchen einrollen.

Rolling the clay candy

Die so entstandene Sukkulente aufrecht in ein Cupcake-Förmchen stellen, damit sie ihre Form behält.  Da einige Sukkulenten von Natur aus etwas staubig aussehen, auf Wunsch noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Finished green fingers

Für täuschend echte Aloe Vera-Pflanzen die süße Masse auf etwa 6mm Dicke ausrollen.  Mit dem geriffelten Teigrad vier schmale, 8cm lange Dreiecke ausschneiden.  Diese „Blätter“ unten sanft zusammendrücken. Etwa 30 Minuten trocknen und fest werden lassen.

Aloe Vera succulents

Schritt 4:  Terrarium mit Leben füllen. 

Als erste Schicht die Schokosteinchen gleichmäßig auf dem Boden des Gefäßes verteilen.  Diese Schicht mit Kakaonibs bestreuen. Die Cupcakes in einer Schüssel zerkrümeln und vorsichtig über die Kakaonibs schichten.  Jetzt die Sukkulenten auf dieser „Erde“ drapieren und bei Bedarf noch ein paar Mini-Dekoelemente hinzufügen.

Assembled edible terrariums

Sieht gut aus, oder? Genieß den Anblick deines tollen Terrariums – und lass es dir schmecken!

Finished edible terrariums

Alle Fotos von Heather Baird.

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