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Fünf Zahlen deiner Shop-Statistik, die du im Auge behalten solltest

Nov 20, 2014

von Katie Noonan

Etsy.com handmade and vintage goods

Bist du süchtig nach deiner Shop-Statistik? Kannst du es gar nicht erwarten, dass deine täglichen Aufrufe nach oben schnellen? Als Verkäuferin schaue ich täglich in meine Statistik – sogar mehrmals am Tag. An einigen Tagen vertiefe ich mich in meine Schlagwörter oder sehe mir meine monatlichen Zahlen an. Doch am häufigsten schaue ich einfach nur in meine Tagesstatistik. Doch täglich auf seine Zahlen zu starren kann ein recht gefährliches Spiel sein. Selbst innerhalb eines Monats, der gut läuft, kann ein Tag mit wenig Aufrufen oder Favoriten niederschmetternd sein. Die Betrachtung deiner Shop-Statistik unter ganz neuen Aspekten kann nicht nur deine tagtägliche Besorgnis lindern, sondern dich auch daran erinnern, wie viel Zeit du in den Aufbau deines Shops investiert hast. Die fünf Shop-Statistiken, die unten beschrieben werden, sind nicht als vollständige Liste der Zahlen gedacht, die du im Auge behalten solltest. Doch indem du sie dir genauer anschaust, kannst du ein wenig Abstand vom Tagesgeschäft gewinnen und dich auf die langfristigen Trends in deinem Geschäft konzentrieren.

1. Aufrufe-Verkäufe-Quote

Deine Aufrufe-Verkäufe-Quote, auch „Konversionsrate“ genannt, sollte am besten über einen längeren Zeitraum hinweg gemessen werden. Schau dir beispielsweise die Aufrufe-Verkäufe-Quote für Januar bis Juli an und vergleiche sie mit demselben Zeitraum im Vorjahr. Angenommen, du hättest im letzten Jahr 1.000 Aufrufe und zwei Verkäufe gehabt, in diesem Jahr aber nur 800 Aufrufe und zwei Verkäufe. Auf den ersten Blick könntest du vielleicht meinen, dass du dieses Jahr nicht so gut abgeschnitten hast, da deine Aufrufe zurückgegangen sind. Doch wenn du diese Zahlen genauer betrachtest, bedeuten sie, dass pro Aufruf mehr deiner Artikel verkauft werden.

Anstatt dich darauf zu konzentrieren, mehr Aufrufe zu bekommen, solltest du versuchen, mehr Aufrufe in Verkäufe umzuwandeln. Wie? Achte erstens darauf, dass du präzise und anschauliche Tags verwendest. So stellst du sicher, dass deine Artikel für die Besucher relevant sind, die auf deinen Artikelseiten landen. Das regelmäßige Aussortieren erfolgloser Schlagwörter ist ebenfalls etwas, dass du dir für deinen Shop angewöhnen solltest. Zweitens kannst du die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer deine Artikel in ihren Warenkorb legen, erhöhen, indem du alle Fragen, die Käufer eventuell zu deinem Artikel haben, bereits in der Artikelbeschreibung beantwortest. Wenn eine Käuferin sich deinen Artikel ansieht und nicht sicher ist, welche Größe, welche Beschaffenheit oder welches Gewicht er hat, ist sie eher geneigt, wegzuklicken als dich zu kontaktieren und auf eine Antwort zu warten. Motiviert dich dies, deine Artikelbeschreibungen zu verbessern? Dann lies den Artikel 5 Tips for Writing Stellar Product Descriptions.

2. Traffic-Quellen auf Etsy

Finde heraus, ob Besucher in deinem Shop bleiben, wenn sie einmal dort gelandet sind. Untersuche dazu den Abschnitt „Traffic-Quellen auf Etsy“ in deiner Shop-Statistik. Wenn du Traffic aus „Deine Artikel“ oder „Dein Shop-Profil“ erhältst, dann bist du jemandem aufgefallen. Aufrufe aus diesen Bereichen sagen dir, dass sich Besucher in deinem Shop umsehen und von einem Bereich in einen anderen wechseln. Eine weitere gute Methode, um die Aufrufe-Verkäufe-Quote zu senken, besteht darin, mehr internen Traffic von deinen Artikeln zu generieren.

Forderst du Shopper in deinen Artikelbeschreibungen auf, andere Bereiche deines Shops zu besuchen? Wenn du es wie die meisten Verkäufer machst, verkaufst du wahrscheinlich ergänzende Produkte. Teile dies deinen Käufern mit, indem du in deine Artikelbeschreibungen Links zu anderen Artikeln oder Shop-Abteilungen einfügst. Mirta Tyrrell von Mi + Ed Designs, eine Illustratorin und Grafikerin aus Mailand, weiß, dass jemand, der Geschenkanhänger kauft, eventuell auch auf der Suche nach der perfekten Karte ist. Deshalb lässt sie ihre Kunden in der Artikelbeschreibung für ihre minimalistischen Geschenkanhänger mit botanischem Design wissen, dass sie auch Karten verkauft, indem sie einen Link zu ihrer Shop-Abteilung für Karten, Anhänger und Postkarten eingefügt hat und Käufer auffordert, mehr zu entdecken.

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Mirta Tyrrell von Mi + Ed Designs verlinkt in der Artikelbeschreibung für ihre illustrierten Geschenkanhänger zu passenden Karten.

Externe Links

All dieser interne Traffic ist eine gute Sache, doch du kannst auch von externen Quellen lernen, die Käufer in deinen Shop bringen. Vielleicht hast du entsprechend Zeit in Facebook, Twitter oder Pinterest investiert, oder du kommentierst Blog-Beiträge, kontaktierst Redakteure von Zeitschriften und Magazinen und nimmst an lokalen Veranstaltungen teil. Jedes Mal, wenn du deinen Shop oder deine Marke online vorstellst, erhöhst du die Chancen, dass jemand deinen Shop entdeckt.

Unbekannte externe Links, d. h. Traffic, den du nicht selbst generiert hast, kann eine bisher unerschlossene Quelle sein, deren Potenzial du nutzen kannst. Wenn du siehst, dass ein unbekannter Blog oder eine unbekannte Website Traffic in deinen Shop gelenkt hat, schau dir die Website an und stelle fest, wo deine Artikel vorgestellt wurden. Hake dann nach. „Wenn ich einen externen Link sehe, der mir auffällt, folge ich normalerweise diesem Link und, wenn es sich um einen Blogger handelt, sende der Person eine kurze E-Mail oder einen Tweet, um mich zu bedanken“, sagt Danielle Spurge von The Merriweather Council in Norfolk, Virginia. Überlege dir auch, die Person zu fragen, ob sie Interesse an deinem Shop-Newsletter hätte oder regelmäßig per E-Mail aktuelle Informationen über neue Produkte oder Sortimente erhalten möchte.

Externe Traffic-Quellen eignen sich auch hervorragend, um dir ein besseres Bild von deinem Online-Zielpublikum zu machen. Wenn ein Blog auf ein Zielpublikum ausgerichtet ist, das du bisher noch nicht in Betracht gezogen hast, kannst du beispielsweise deine Artikelbeschreibungen anpassen, damit sie diese Gruppe ansprechen. Wenn du vorhast, deinen Shop Bloggern vorzustellen, solltest du dabei diese Zielgruppe im Auge haben. Bist du bereit für deinen ersten Pitch? Lies How to Pitch to Bloggers, um weitere Tipps zu erhalten.

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Danielle Spurge von The Merriweather Council untersucht unbekannte Traffic-Quellen, um herauszufinden, in welcher Art von Blogs ihre Halsketten mit handgestickten Initialen vorgestellt werden.

Externe Veranstaltungen

Als Erin Flanagan des New Yorker Shops Harp and Thistle Stitchery für 2013 einen Rückgang des jährlichen Traffic im Vergleich zum Vorjahr feststellte, überlegte sie, was sie anders gemacht hat. Ihre Artikel, darunter originelle kleine Beutel und Ornamente mit 3D-Stickerei, hatten immer noch einen frischen Look und ihre Fotos waren wirkungsvoll. Sie hatte ihre Schlagwörter optimiert und neue Artikel eingestellt. Das Einzige, was sich geändert hatte, war die Anzahl der Kunsthandwerksmärkte und Veranstaltungen, an denen sie teilgenommen hatte. Diese Zahl war geringer als in den letzten Jahren.

Erin wusste, dass es nicht möglich war, den gesamten Traffic, der von externen Veranstaltungen generiert wurde, zu messen. Doch sie folgte ihrer Intuition und griff zu Stift und Papier, um die Termine ihrer Veranstaltungen mit ihrer Shop-Statistik abzugleichen. In einem Excel-Arbeitsblatt trug sie ihre Verkäufe pro Monat für jedes Jahr seit Eröffnung ihres Shops nebeneinander ein, um sie zu vergleichen, und berechnete mit einer einfachen Formel die Veränderung. Was bei diesen Zahlen nicht berücksichtigt werden konnte waren die Veranstaltungen, auf denen sie ihre Artikel verkauft hatte. Daher markierte sie die Monate, in denen sie persönlich verkauft hatte. Erin stellte fest, dass in den Monaten nach jeder Veranstaltung ihr Traffic und ihre Verkäufe deutlich in die Höhe schnellten. 2012 war sie auf wesentlich mehr Messen und Märkten präsent als in den Jahren davor. Auf diesen Veranstaltungen verteilte sie ihre Visitenkarten und bewarb die Veranstaltungen online. „Selbst nach Märkten, die nicht so gut wie erwartet liefen, kamen mehrere Kunden wieder, um Bestellungen aufzugeben“, sagt Erin. 2013 nahm sie an sehr viel weniger Veranstaltungen teil, was eine Erklärung für den Rückgang beim Shop-Traffic sein könnte. „Die Visitenkarten, die Besucher auf Märkten mitnehmen, zeigen tatsächlich Wirkung!“ sagt sie und fügt hinzu, dass sie sich ganz fest vorgenommen hat, 2014 häufiger auf Märkten präsent zu sein.

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Erin Flanagan von Harp and Thistle Stitchery setzte sich als Geschäftsziel für 2014, an mehr Märkten teilzunehmen, nachdem ihre Verkäufe 2013 zurückgegangen waren.

5. Coupons

Eine gute Methode, seine Verkaufszahlen zu steigern, besteht darin, Wiederholungskäufe zu fördern. Coupons und Sonderangebote spielen eine große Rolle, wenn du deine treuen Kunden belohnen und ihnen einen Anreiz bieten möchtest, wieder in deinem Shop einzukaufen. Du findest die Zahlen zur Leistung deiner Coupons zwar in der CSV-Datei mit dem Titel „Bestellte Artikel“ und nicht in der Shop-Statistik, doch lohnt es sich, diese Zahlen nachzuverfolgen. Behalte im Auge, welche Art von Coupons bei deinem Zielpublikum am besten funktioniert – Pauschalrabatte, Prozentrabatte oder kostenloser Versand. Wenn dein Zielpublikum beispielsweise aus internationalen Käufern besteht, ist für sie ein kostenloser Versand eventuell ein höherer Anreiz als ein Pauschalrabatt.

Stelle Coupons in deiner Nachricht an Käufer über eine persönliche Nachricht zu oder drucke sie aus und lege sie der Bestellung bei. Indem du einen individuellen Code für jeden Coupon vergibst, kannst du testen, welche Verteilungsmethode für dein Zielpublikum am besten funktioniert. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um ein wenig mit Coupons zu experimentieren. Mit dem Anstieg von Verkäufen in der Weihnachtszeit hast du noch mehr Kunden, bei denen du dich bedanken kannst. Im neuen Jahr kommen diejenigen, die im Dezember Geschenke gekauft haben, vielleicht zurück, um sich selbst etwas Schönes zu gönnen. Hier verraten wir dir weitere Techniken zur Arbeit mit Rabatten: Mastering the Art of Discounts.

Wie hilft dir deine Shop-Statistik, die beste Strategie für deinen Shop festzulegen? Teile uns in den Kommentaren unten deine Tipps mit.

Verkäuferhandbuch – Artikelarchiv | Shop Statistik Übungen für mehr Traffic

Katie Noonan ist Porträtmalerin für Haustiere in Brooklyn. Wenn sie nicht gerade als Seller Retention Program Specialist bei Etsy arbeitet, zeichnet sie Tiere, kuschelt mit ihren Katzen aus dem Tierschutz und arbeitet an ihrem Etsy-Shop. Schau dir ihre neuesten Doodles auf  Instagram, Twitter und Facebook an.

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