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Drei Methoden, mit denen du Anzeigenkampagnen für deine Artikel optimieren kannst

Sep 2, 2014

von Bowen Slate-Greene

Etsy.com handmade and vintage goods
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Etsy hat vor kurzem ein neues Tool namens „Gesponserte Produkte“ eingeführt, mit dem du deinen Shop und deine Produkte bewerben kannst. Mit dem Tool können Verkäufer Gebote auf Anzeigen abgeben, die ganz oben und in der Mitte von Suchergebnissen auf Etsy erscheinen. Außerdem bietet es eine Reihe verschiedener Möglichkeiten, um deine Anzeigenkampagne anzupassen. Du kannst das Tool ab heute verwenden, „Gesponserte Produkte“ wird Suchwerbung („Annoncen“) ab dem 9. September anfangen abzulösen und ab 1. Oktober dann völlig ersetzen. In diesem Artikel werden wir zwei Strategien aus der Welt des Marketings zur Nutzung von „Gesponserte Produkte“ näher untersuchen: Direct-Response-Werbung und Markenwerbung.

1. Direct-Response Werbung

Diese Methode zielt darauf ab, Käufer dazu zu bringen, eine direkte Aktion durchzuführen, wenn sie deine Anzeige sehen. In den meisten Fällen sieht diese Aktion so aus, dass sie auf eine Anzeige klicken und einen Artikel in deinem Shop kaufen. Bei Direct-Response-Werbung geht es hauptsächlich darum, Klicks zu erhalten, Verkäufe zu tätigen und umgehende Einnahmen zu erzielen. Daher ist diese Variante gut für Inhaber von Etsy-Shops in allen Phasen ihres Geschäfts geeignet – von ganz neuen Shop-Inhabern bis hin zu routinierten Profis.

Angenommen, du besitzt einen Shop für Schmuckwaren. Du hast einen Ring entworfen, dessen Design das Thema Liebe hat, und der Valentinstag rückt näher. Da dies die Hauptsaison für den Verkauf dieses Artikel ist, eignet sich Direct-Response-Werbung hier sehr gut. Um den neuen Ring besonders herauszustellen, kannst du einige andere Artikel deiner Kampagne für gesponserte Produkte pausieren und speziell für diesen Ring automatische Gebote aktivieren. Zusammen mit wunderschönen Artikelfotos ist der Ring jetzt bereit, rechtzeitig zum Valentinstag Impressionen und Klicks zu erzielen. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, musst du zunächst ein Tagesbudget bestimmen, das für dein Geschäft tragbar ist. Indem du automatische Gebote für ausgewählte Artikel einschaltest, erzielst du die meisten Klicks für dein Budget.

Wenn du anstelle automatischer Gebote lieber angepasste Gebote abgeben möchtest, tragen höhere Gebote in der Regel dazu bei, dass Artikel öfter und weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt werden. Solltest du versucht sein, ein niedriges Gebot abzugeben, um Geld zu sparen, sei vorsichtig. Gebote, die niedriger sind als das vorgeschlagene Gebot, sind mit höchster Wahrscheinlichkeit weniger effektiv und führen zu weniger Klicks. Stattdessen kannst du lieber dein Budget verringern, Artikel pausieren, die du nicht bewerben musst, und automatische Gebote für die Artikel aktivieren, die du bewerben willst. Wenn du einen bestimmten Artikel hast, den du unbedingt bewerben möchtest (wie diesen Valentinstag-Ring), solltest du erwägen, dafür ein wesentlich höheres Gebot als das vorgeschlagene Gebote abzugeben, damit dein Artikel in den Suchergebnissen häufiger eingeblendet wird und eine bessere Platzierung erhält.

2. Markenwerbung

Diese Strategie eignet sich am besten für Shop-Inhaber, die den Bekanntheitsgrad ihres Shops erhöhen möchten. Wenn du gerade erst einen Shop eröffnet hast oder eine neue Produktreihe oder Shop-Abteilung promoten willst, könnte diese Art der Werbung für dich richtig sein. Bei Markenwerbung geht es darum, durch häufiges Erscheinen in Suchen und eine erhöhte Anzahl von Aufrufen stärker auf deinen Shop aufmerksam zu machen.

Während Direct-Response-Werbung in erster Linie auf direkte Verkäufe abzielt, verfolgt Markenwerbung eine Langzeitstrategie, die den Bekanntheitsgrad deines Shops und die Wiedererkennung deiner Marke fördern soll. Um ein Beispiel zu nennen: Wenn du Lederwaren verkaufst und deine neue Handtaschen-Kollektion für den Herbst promoten willst, ist Markenwerbung hervorragend dazu geeignet, Käufer auf dieses neue Sortiment aufmerksam zu machen. Du bewirbst jeden Artikel in diesem Sortiment, aktivierst automatische Gebote und erhöhst dein Budget, damit möglichst viele Impressionen geschaltet werden. Dies trägt dazu bei, dass Käufer auf die neue Kollektion aufmerksam werden, und bringt Interessenten in deinen Shop, die neugierig sind, welche anderen tollen Lederprodukte du noch anbietest.

Die Funktion für automatische Gebote eignet sich ebenfalls hervorragend für Markenwerbung. Damit können mehrere Artikel ganz leicht gleichzeitig beworben werden, während dennoch sichergestellt wird, dass jeder Artikel deinem Budget entsprechend für Klicks optimiert wird. Wenn du feststellst, dass bestimmte Artikel mehr Traffic anziehen als andere, kannst du dir überlegen, ob du für diese Produkte automatische Gebote deaktivierst und stattdessen selbst hohe angepasste Gebote abgibst. Du solltest eventuell ein höheres Gebot abgeben als die durchschnittlichen Kosten pro Klick, damit deine Anzeige auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheint. Wenn du ein höheres Budget veranschlagst, trägt dies dazu bei, dass dein Shop häufiger in Suchergebnissen angezeigt wird.

3. Optimierung deiner Kampagne

Ganz gleich, für welchen Ansatz du dich entscheidest: Ganz wichtig ist, dass du Gebote strategisch planst und deine schönsten Produktfotos verwendest. Indem du kontinuierlich aus deinen aktiven gesponserten Produkten dazulernst, kannst du zukünftige Kampagnen verbessern.

Optimierte Gebote: Um möglichst viele Klicks und Impressionen zu erzielen, reduziere deine Werbung auf weniger Artikel. Ein niedriges Gebot abzugeben funktioniert weder bei Direct-Response-Werbung noch bei Markenwerbung. Wenn du weniger ausgegeben willst, verringere dein Budget und konzentriere dich stattdessen auf Gebote in angemessener Höhe für einige bestimmte Artikel. Mit der Funktion für automatische Gebote kannst du sicherstellen, dass dein Budget richtig eingesetzt wird, da diese Funktion deine Kampagne deinem Budget entsprechend optimiert. Je höher dein Budget ist, desto höher werden deine Gebote sein und desto mehr potenzielle Klicks kannst du erzielen. Und nicht zuletzt ersparst du dir auf diese Weise eine Menge Zeit, die du sonst für das manuelle Konfigurieren von Geboten aufwenden müsstest, insbesondere wenn du sehr viele Artikel bewirbst.

Produktfotografie: Attraktive Fotos können mehr Klicks für sich gewinnen. Bemühe dich, deine Fotos in natürlichem Licht so aufzunehmen, dass Verwendungszweck, Größe und Stil des Artikels deutlich werden. Achte beim letzten Schritt des Einstellungsvorgangs darauf, dass du das Miniaturbild des Artikels so anpasst, dass es in Suchergebnissen hervorragend aussieht und so die Blicke von Käufern auf sich zieht. Wenn du weitere Foto-Tipps erhalten möchtest, schau dir im Verkäuferhandbuch-Blog das Video Produktfotografie für Anfänger an.

Leistungsbewertung: Gehe zum Statistikbereich auf der Verwaltungsseite für „Gesponserte Produkte“, und wähle einen Datumsbereich aus, den du überprüfen möchtest. Hier kannst du sehen, wie viele Impressionen für deine Artikel geschaltet werden, auf welche Artikel geklickt wird, wie hoch deine Ausgaben sind und welchen Umsatz deine Kampagne einbringt. Stelle fest, welche Artikel gute Ergebnisse erzielen und welche unterdurchschnittlich abschneiden. Passe deine Kampagne entsprechend an, indem du dein Budget verringerst oder erhöhst und alle zu niedrigen Gebote entfernst. Weitere Einzelheiten findest du auf der Informationsseite für Gesponserte Produkte.

Wenn du diese Grundsätze beachtest, kannst du deine Kampagne für gesponserte Produkte stetig weiter verbessern. Bleibe bei einer Strategie, achte darauf, welche Artikel gut abschneiden und nimm entsprechende Änderungen vor.

Verkäuferhandbuch | Los geht’s mit Gesponserte Produkte.

Bowen Slate-Green ist in New York City zu Hause und liebt Literatur. Er arbeitet in Etsys Product Education Team und zu seinen Aufgaben gehört es, die Etsy-Community über Änderungen auf der Website zu informieren.