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Deutsche Modeblogger über die Berlin Fashion Week Teil 1

Jan 26, 2011

von maikitten


Die Fashion Week in Berlin ist zu Ende und die vielen angereisten Besucher haben wieder den Heimweg angetreten. Wir haben eine kleine Umfrage unter deutschen Modebloggern gemacht und sie gefragt: Wie war’s?

Gibt es eine Show bei der Fashion Week, auf die Ihr besonders gespannt wart oder einen Event im Rahmen der Fashion Week?

Nike: Gespannt war ich, wie so viele, auf das „Entfant Terrible“ Patrick Mohr. Man hatte einen Super-Gau erwartet, aber der blieb trotz zugeklebter Model-Münder aus. Überrascht hat er mich trotzdem – denn seine Unisex-Kollektion ist ungewohnt tragbar und angenehm unaufgeregt.
Sarah: Besonders gespannt war ich auf die Show von Dawid Tomaszewski und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Großartige Roben, eine gewisse Leichtigkeit und trotzdem perfekt gekleidet! Ich hätte jetzt nun bitte gern den Anlass dafür, um so etwas mal zu tragen!


Wer war Euer/Eure Lieblingsdesigner/in auf der Berliner Fashion Week 2011?
Nike: Ida Sjöstedt hat mich für kurze Zeit in ein Eisprinzessinnen-Traumland entführt, Dimitri war extrem facettenreich und hippiesk – seine Entwürfe dürften gerne in meinem Kleiderschrank landen.
Sarah: Da meine Erwartungen an Tomaszewski groß waren, zähle ich ihn definitiv dazu. Aber auch von der Kollektion von Dimitri und Lena Hoschek war ich absolut begeistert!
Wie würdet Ihr Euren eigenen Stil beschreiben?
Nike: Heute laut, morgen leise. Irgendwo zwischen mädchenhaft-verspielt und Tiefschwarz. Unstet, unperfekt und ungezwungen. Mode macht Spaß, also trage ich, was mir gefällt, ohne nach „dem einen Stil“ zu suchen.
Sarah: Eigentlich recht clean und geradlinig. Manchmal will ich mich aber auch nicht so unbedingt festlegen und dann kann es schon mal sein, dass ich innerhalb einer Woche mehrere Stile an den Tag lege. Mal Chic mit High Heels, mal so richtig gemütlich mit weiten Kleidungsstücken und so richtig lässig!
Was glaubt Ihr, wird in diesem Frühjahr/Sommer besonders angesagt sein?
Nike: Die 70er gelten gerade als Dauerinspiration der Modemacher. Wer mutig ist, interpretiert die 90er neu. Plateaus feiern ein Revival, beliebt sind auch Hosen aus fließenden Stoffen mit großflächigem Print in Naturstein-Optik. Und: Man darf sich wieder zu Knallfarben wie Orange bekennen. Transparente Maxi-Röcke und Palazzo-Hosen sind aber meine persönlichen Favoriten.
Sarah: Ich denke, dass es weiterhin transparent bleibt, Maxi-Kleider und Röcke für lauere Sommernächte immer noch Thema sind und Weiß, neben Nude, den Ton angibt. Für den Farbklecks sorgt ja schließlich auch die so oft gesehene Trendfarbe Coral. Luftig, bequem und locker schaut’s aus – perfekt also, für die warmen Tage. Und was definitiv nicht fehlen darf: Plateaus!
Gibt es einen aktuellen Do It Yourself-Trend in Sachen Mode, der Euch besonders auffällt?
Nike: Ich mag Experimente mit verspielten, bunten oder goldfarbenen Knöpfen – neue Knöpfe rücken auch längst aussortierte Jacken und Kleidchen ganz schnell wieder ins rechte Licht.
Sarah: Bubi-Kragen oder andere, wunderbare Kragen sind sicher immer noch Thema. Ich finde es aber auch immer wieder toll, Halsketten und Armbänder selber zu machen. Vor allem Holz und Wolle sind dafür immer wieder dankbare Utensilien!
Habt Ihr ein Lieblings-Kleidungsstück/Lieblings-DIY-Stück, das Ihr besonders oft aus Eurem Kleiderschrank hervorkramt?
Nike: Mein Lieblingskleidungsstück ist ein leicht transparenter Weekday-Rock, der vorne kürzer geschnitten ist als hinten. Ich fühle mich in ihm immer wohl, egal ob fein mit Blüschen kombiniert oder grob und gemütlich mit Strickpulli. Meine Dr.Martens mag ich seit der 6. Klasse nicht mehr hergeben.
Sarah: Ja, im Moment ist es sicher mein grauer Wollstrick-Cardigan von COS mit Fledermausärmeln. Er ist einfach unsagbar bequem, warm und einfach kuschelig. Und das Tolle: Er lässt sich zu fast allem kombinieren – mal chic, mal lässig.


Gibt es eine Show bei der Fashion Week, auf die Du besonders gespannt warst oder einen Event im Rahmen der Fashion Week?
Ich war sehr auf die Show von Made in Sweden – Diana Orving, Ida Sjöstedt, Camilla Norrback gespannt. Die habe ich allerdings auf Grund des Verkehrs verpasst. ; ) Insgesamt fand ich von Beginn an die Sideevents spannender als das Programm im Zelt. Während der MBFWB sind auch die B&B, Bright und die Premium in Berlin und viele Showrooms hatten sich in Berlin eingemietet und ihre Türen geöffnet.
Wer war Dein/e Lieblingsdesigner/in auf der Berliner Fashion Week 2011?
Einen Lieblingsdesigner hatte ich nicht. Ich fand allerdings das Konzept der Seek super. Viele tolle Labels wie Soulland, Sandqvist, Surface to the Air, Norse Project haben ihre Kollektionen gezeigt. Super fand ich auch den Collect Showroom, wo Odeur, Reality Studio und Mikenke waren.
Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?
Ich trage das, worauf ich Lust habe. Vielleicht ist er am Besten als ein Mix aus schwedischem und amerikanischem Einfluss zu beschreiben.
Was glaubst Du, wird in diesem Frühjahr/Sommer besonders angesagt sein?
Ich hoffe viel Farbe! Deutsche im Allgemeinen tragen viel zu wenig Farbe. Ausserdem viel 50’s, 60’s und 70’s. Die Lookbooks sind voll von Schlaghosen, Plattform Wedges und langen Kleidern. Man darf auch wild alle Muster mixen. Was auch zu sehen sein wird, sind ganz grafisch und gerade geschittende Sachen, wie man sie aus den 50ern kennt.
Gibt es einen aktuellen Do It Yourself-Trend in Sachen Mode, der Dir besonders auffällt?
Leider bin ich ganz schlecht darin Dinge selber zu machen : ) Ich bewundere Menschen, die sich die Zeit dazu nehmen und bei denen es auch später super aussieht.
Hast Du ein Lieblings-Kleidungsstück oder ein Lieblings-DIY-Stück, das Du besonders oft aus Deinem Kleiderschrank hervorkramst?
Ich habe einen Mantel, der sich je nach Jahreszeit ändert. Im Winter mit Fellkragen und im Sommer mit Patches. Aber wie gesagt, ich bin ganz ganz schlecht in DIY ; )



Gibt es eine Show bei der Fashion Week, auf die Du besonders gespannt warst oder einen Event im Rahmen der Fashion Week?
Marcel Ostertag gehört zu meinen deutschen Favoriten. Ich mag sein Verständnis für die  Eleganz der modernen Frau. Besonders seine großen Roben, die diese Saison aus schwarzem Chiffon und goldenen Lamellen gefertigt wurden, finde ich unglaublich elegant und verführerisch.
Wer war Dein/e Lieblingsdesigner/in auf der Berliner Fashion Week 2011?
Wie bereits gesagt, gehört Marcel Ostertag zu meinen absoluten Favoriten. Dieses Jahr habe ich mir zudem das Newcomerlabel Augustin Teboul im Soho House angesehen und fand ihre düstere Interpretation des Grimmschen Märchens Rotkäppchen äußerst gelungen.
Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?
Farblich ist bei mir alles in Schwarz- und Cremetönen gehalten. Ich liebe derbe Boots und groben Strick im Kontrast zu luftigem Chiffon und femininen Silhouetten. Ich liebe zudem besondere Schmuckteile, wie meinen türkis-goldenen YSL Ring oder mein zartes Goldsternchen von VanRycke.
Was glaubst Du, wird in diesem Frühjahr/Sommer besonders angesagt sein?
Ich persönlich werde dem Schwarz treu bleiben und in klassischere Stücke investieren.
Gibt es einen aktuellen Do It Yourself-Trend in Sachen Mode, der Dir besonders auffällt?
Ein Mädchen auf der Fashion Week hat sich mit Draht Schulterpolster geformt und dieses Drahtgerüst auf ihrem Pullover angenäht. Das war mal was anderes.
Hast Du ein Lieblings-Kleidungsstück/Lieblings-DIY-Stück, das Du besonders oft aus Deinem Kleiderschrank hervorkramst?
Momentan liebe ich meine schwarze Strickjacke von Lala Berlin, die ein klein wenig an das Krümelmonster aus der Sesamstraße erinnert  ; ) Ansonsten gehört für mich ein schwarzer Blazer zu meinen Favoriten – der passt zu jedem Outfit.

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